• 2013 neu im ALPENOKAL: Transaxle Trophy

    Mit einem Angebot an Besitzer der Porsche Transaxle-Modelle 924, 944, 968 und 928 lässt der Porsche Alpenpokal aufhorchen: Erstmals in ihrer bereits 23-jährigen Geschichte weicht die traditionsreichen Clubsport-Rennserie ihr Reglement auf und führt in der bevorstehenden Saison 2013 sogar eine eigene „ALPENPOKAL Transaxle Trophy“ ein. Damit reagieren die Veranstalter auf die wachsende Beliebtheit der Transaxle-Modelle, die ab Mitte der 1970er-Jahre zwanzig Jahre lang das Rückgrat der Porsche-Modellpalette bildeten. Ebenfalls in den Genuss einer eigenen Wertung kommen GT3-Eigner der Baureihe 996: Diese erhalten in der kommenden Saison mit dem „ALPENPOKAL 996 GT3 Cup“ sogar ein separates Starterfeld im Rahmen der GT-Challenge.




    Wassergekühlter Vier- oder Achtzylindermotoren vorne, Getriebe hinten - nach dieser Erfolgsformel baute Porsche von 1975 bis inklusive 1995 gleich vier Sportwagen-Modelle, die mit der gusseisernen Formel des 911ers – luftgekühlter Sechszylinder im Heck – brachen. Taten sich die Transaxle-Modelle 924, 944, 968 und 928 früher oft schwer, als „echte“ Porsche akzeptiert zu werden, so bröckelt angesichts der wachsenden Beliebtheit der Frontmotor-Boliden die Front der Traditionalisten.

    Technik-Highlighs für den Motorsport

    Zu Recht – schließlich bieten die Transaxle-Modelle eine ganze Reihe an technischen Highlights, die sie attraktiven und – immer noch – vergleichsweise preiswerten Boliden für den historischen Rundstreckensport machen: Da wäre etwa der bullige Dreiliter-Vierzylinder, der den Porsche 968 zum Schrecken der 911er-Gemeinde machte. Oder die sogenannte Weissach-Achse im V8-Modell 928, die bei plötzlichem Lastwechsel durch selbstständige Änderung der Vorspur ein Eindrehen des Fahrzeugs in der Kurve verhindert. Oder ganz einfach der konsequente Leichtbau beim 924, der den 1.080 Kilogramm leichten Boliden trotz vergleichsweise bescheidenen 125 PS zum ernstzunehmenden Sportwagen machte.

    Eigene Wertung für Transaxle Trophy und 996 GT3 Cup

    In der Saison 2013 starten die Porsche-Modelle 924, 944, 968 und 928 im Porsche Alpenpokal nach Leistungsgewicht getrennt in zwei Klassen und erhalten eine separate Wertung. Der ebenfalls neu ins Leben gerufene ALPENPOKAL 996 GT3 Cup geht als separates Starterfeld mit eigenem Pace-Car im Rahmen der GT-Challenge ins Rennen.
    Bereits am Wochenende von 18. bis 20. April 2013 haben Interessenten beim Saisonauftakt am Red Bull Ring die Gelegenheit, ihre Transaxle-Modelle fliegen zu lassen! Informationen zur Anmeldungen gibt’s unter www.alpenpokal.com



    Die Renntermine 2013:
    18. bis 20. April: Red Bull Ring
    06. bis 08. Juni: Pannoniaring
    21. bis 22. Juni: Lausitzring
    26. bis 28. Juli: Slovakiaring
    19. bis 21. September: Slovakiaring
    11. bis 12. Oktober: Autodrom Brünn
    Kommentare 9 Kommentare
    1. Avatar von Speeddoc2
      Speeddoc2 -
      Ist der echt?
    1. Avatar von Transaxle
      Transaxle -
      Wer?
    1. Avatar von Dornröschen
      Dornröschen -
      Mein erklärter Lieblingssatz in diesem Artikel:

      "Da wäre etwa der bullige Dreiliter-Vierzylinder, der den Porsche 968 zum Schrecken der 911er-Gemeinde machte."

      Das geht doch mal runter wie Honig!
    1. Avatar von Speeddoc2
      Speeddoc2 -
      Der Artikel?
    1. Avatar von Transaxle
      Transaxle -
      Ja. Ist ein Presseverteiler des Alpenpokals.
    1. Avatar von mobil356
      mobil356 -
      Zitat Zitat von Transaxle Beitrag anzeigen
      Ja. Ist ein Presseverteiler des Alpenpokals.
      @Tom, "no guts no glory" -> http://www.noguts-noglory.de/

      Auch ein Wettbewerb

      Gruss Ralf
    1. Avatar von porscheblitz01
      porscheblitz01 -
      Die letzten Jahre war ich im Alpenpokal mehr oder weniger allein mit meinem Transaxle im Supersport
    1. Avatar von Speeddoc2
      Speeddoc2 -
      Ich war und bin, was diese Serie angeht etwas ahnungslos. Haben sich da jetzt alle gerottet, oder ist Albrecht der bisher einzige Statthalter?
    1. Avatar von neue-sitze-tom
      neue-sitze-tom -
      albrecht hat unsere volle unterstutzung als werksfahrer vom werk924, noch ! der schreddert an einem wochenende durchschnittlich 4 motoren !
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